Erst­be­ra­tung
Die Kos­ten für eine Erst­be­ra­tung sind grund­sätz­lich auf maxi­mal € 190,00 zzgl. Mehr­wert­steu­er beschränkt. Hin­zu kann gege­be­nen­falls noch eine Aus­la­gen­pau­scha­le von 20,00 € zzgl. gesetz­li­cher Mehr­wert­steu­er kom­men. Die Erst­be­ra­tung dient dazu, sich gegen­sei­tig ken­nen­zu­ler­nen und den indi­vi­du­el­len Bera­tungs­be­darf her­aus­zu­fin­den. Soll­te nach dem Bera­tungs­ge­spräch eine wei­te­re Beauf­tra­gung statt­fin­den, weil die Ange­le­gen­heit wei­te­ren Klä­rungs­be­darf hat, wer­den die Kos­ten für die Erst­be­ra­tung den wei­ter ent­ste­hen­den Gebüh­ren angerechnet.

Abrech­nung nach RVG (Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz)
Grund­sätz­lich wird nach dem RVG abge­rech­net, wobei sich die Höhe der ent­ste­hen­den Kos­ten aus dem für Ihre Ange­le­gen­heit erge­ben­den Streit­wert berech­net. Es besteht zudem die Mög­lich­keit, einen Stun­den­lohn zu ver­ein­ba­ren. Im ers­ten Bera­tungs­ge­spräch erläu­tern wir Ihnen ger­ne die wahr­schein­lich anfal­len­den Kos­ten für eine Rechtsvertretung.

Rechts­schutz­ver­si­che­rung
Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung deckt nicht auto­ma­tisch alle Rechts­strei­tig­kei­ten ab. Grund­sätz­lich zahlt die Recht­schutz­ver­si­che­rung in Erb­rechts­an­ge­le­gen­hei­ten nur die Kos­ten für eine soge­nann­te Erst­be­ra­tung. In allen wei­te­ren Rechts­ge­bie­ten bemü­hen wir uns ger­ne für sie und holen eine für sie kos­ten­freie Deckungs­an­fra­ge bei Ihrem Ver­si­che­rer ein.

Bera­tungs­hil­fe
Für die außer­ge­richt­li­che Bera­tung und Ver­tre­tung besteht, sofern Sie finan­zi­ell nicht in der Lage sind, die Anwalts­kos­ten aus eige­nen Mit­teln zu finan­zie­ren, die Mög­lich­keit Bera­tungs­hil­fe zu bean­tra­gen. Eine soge­nann­ten Berech­ti­gungs­schein für die Bera­tungs­hil­fe erhal­ten Sie am Amts­ge­richt Ihres Wohn­or­tes. Bei Bewil­li­gung von Bera­tungs­hil­fe wer­den durch die Staats­kas­se Gebüh­ren zwi­schen € 30,00 und € 85,00 zuzüg­lich gesetz­li­cher Mehr­wert­steu­er für eine Ange­le­gen­heit vergütet.

Sie selbst sind ledig­lich ver­pflich­tet, eine Selbst­be­tei­li­gung in Höhe von 15,00 € zzgl. Mwst je Ange­le­gen­heit zu leisten.

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Verfahrenskostenhilfe/Prozesskostenhilfe
Für ein gericht­li­ches Ver­fah­ren kann Pro­zess­kos­ten­hil­fe – die in Fami­li­en­sa­chen als Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe bezeich­net wird – durch uns für Sie bean­tragt wer­den. Die­se wird gewährt, wenn Ihre Ange­le­gen­heit hin­rei­chend Aus­sicht auf Erfolg hat und Sie selbst nicht in der Lage, die Kos­ten für ein zu füh­ren­des Ver­fah­ren oder Ihre Rechts­ver­tei­di­gung selbst zu tragen.Diesbezüglich hän­di­gen wir Ihnen bei Bedarf ein For­mu­lar aus, wel­ches Sie voll­stän­dig und wahr­heits­ge­treu aus­fül­len und mit den ent­spre­chen­den Bele­gen ver­se­hen müs­sen. Wir wer­den die­ses For­mu­lar sodann für Sie an das jewei­li­ge Gericht weiterleiten.

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